Der lange Weg zur Autobahn
– Chronologie und Planungsstand der A 39

70 Unfallschwerpunkt
Die Vorgeschichte
Bereits das vierte Fernstraßenausbauänderungsgesetz (FstrAbÄndG) vom 30. Juni 1993 enthielt im "Weiteren Bedarf" des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen zwei Autobahnen (A 14 Magdeburg – Lüneburg und A 39 Braunschweig – Schwerin) für den nordostdeutschen Raum. 2003 wurde diese so genannte X-Lösung aufgrund einer gesamtwirtschaftlichen Analyse in den "Vordringlichen Bedarf" hoch gestuft. Mit weiteren Überprüfungen ab dem Jahr 2000 im Rahmen der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans und Abstimmungen auf Ministerebene mit den Ländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wurde letztlich die sog. I-Lösung, die so genannte "Hosenträgervariante", entwickelt. Die I-Variante erreichte bei der Ermittlung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses den besten Wert aller untersuchten Varianten und setzt sich aus der A 14 Magdeburg-Schwerin, der A 39 Lüneburg-Wolfsburg sowie der B 190n als Verbindung der A 14 und A 39 in Höhe Salzwedel zusammen.

PRO A 39 Auf der offiziellen A 39-Internetseite gibt die für die Planungen zuständige Landesbehörde umfangreiche Informationen zum aktuellen Planungsstand und zum Planungshintergrund. Unter anderem werden Unterlagen zum Raumordungsverfahren, zur Linienbestimmung und zum Gesamtraum der Planung als Download bereit gestellt.