Der lange Weg zur Autobahn
– Chronologie und Planungsstand der A 39

2004
Mit In-Kraft-Treten des „Fünften Gesetzes zur Änderung des Fernstraßenausbaugesetzes“ ist die Aufnahme der A 39 in den Vordringlichen Bedarf auch gesetzlich verankert.

Anfang 2006
Der Geschäftsbereich Lüneburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr stellt die Planungsunterlagen für das Raumordnungsverfahren zum Bau der A 39 von Lüneburg nach Wolfsburg fertig.

März 2006
Das Niedersächsische Ministerium für den Ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz leitet das Raumordnungsverfahren für die A 39 ein. Die Federführung des Verfahrens liegt bei der Regierungsvertretung Lüneburg. Ziel des Raumordnungsverfahrens ist es, zu klären, ob überörtlich raumbedeutsame Vorhaben mit dem Bau der A 39 vereinbar sind und wie die A 39 mit anderen raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen abgestimmt werden kann.

2007
Die Regierungsvertretung Lüneburg schließt mit der Landesplanerischen Feststellung das Raumordnungsverfahren für die geplante Bundesautobahn A 39 von Lüneburg nach Wolfsburg und für den niedersächsischen Teil der geplanten Bundesstraße B 190n zwischen der B 4 und der Landesgrenze Niedersachsen – Sachsen-Anhalt ab.

Herbst 2008
Auf Grundlage der Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens erfolgt die endgültige Linienbestimmung durch das Bundesverkehrsministerium. Die Linienbestimmung ist Grundlage für die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens.

Ende 2008:
Aufnahme der vorbereitenden Arbeiten zur Entwurfsplanung für alle Abschnitte.


PRO A 39 Auf der offiziellen A 39-Internetseite gibt die für die Planungen zuständige Landesbehörde umfangreiche Informationen zum aktuellen Planungsstand und zum Planungshintergrund. Unter anderem werden Unterlagen zum Raumordungsverfahren, zur Linienbestimmung und zum Gesamtraum der Planung als Download bereit gestellt.