Statements aus Politik und Wirtschaft

IHK Resolution der Vollversammlung der IHK Lüneburg-Wolfsburg
„Aus regionalwirtschaftlicher Sicht und vor dem Hintergrund zukünftig noch zunehmender Verkehre gerade auch im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung des Hamburger Hafens ist die A 39 unverzichtbar. Die Vollversammlung weist darauf hin, dass nach ihrer Auffassung mit der Aufnahme in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2003 und durch die in diesem Zusammenhang durchgeführten Berechnungen der grundsätzliche Nutzen des Vorhabens nachgewiesen ist. […] Die Vollversammlung der IHK begrüßt es, dass Bundes- und Landespolitiker der Region bisher weitgehend Einigkeit und Zustimmung zu dem Vorhaben A 39 geäußert haben. Die Wirtschaft des IHK-Bezirks erwartet im Interesse der wirtschaftlichen Entwicklung der Region auch weiterhin ein festes Eintreten für das Vorhaben.“
Positionspapier Positionspapier der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein
„Bereits heute konkurrieren Personen- und Güterverkehr jedoch auf zahlreichen Verkehrswegen im Norden so stark, dass die Kapazitätsgrenzen erreicht oder sogar überschritten werden. Für eine bedarfsgerechte Abwicklung dieser Verkehre ist ein beschleunigter Ausbau bzw. eine Optimierung der Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasserstraße dringend erforderlich. Von wesentlicher Bedeutung für den Norden sind dabei [u.a.] die A 39 Lüneburg-Wolfsburg und die A 14 Schwerin-Magdeburg. Die norddeutschen Infrastrukturprojekte müssen mit der gebotenen Priorität in den Bundesverkehrswegeplan und in den Investitionsrahmenplan eingestellt werden. Die norddeutschen Länder gehen davon aus, dass die hier vorgeschlagenen Maßnahmen zu mehr Wachstum und mehr Beschäftigung beitragen und damit für ganz Deutschland eine sinnvolle Investition sind.“
Dr. Peter Ramsauer Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
„Mit der A 39 schaffen wir eine moderne Verbindung zwischen wichtigen Wirtschaftszentren: Von Braunschweig/Wolfsburg/Salzgitter über Lüneburg bis hin in die Metropolregion Hamburg. Die A 39 vernetzt jedoch nicht nur die Wirtschaftsstandorte im Osten Niedersachsens; sie verbessert auch die Anbindung des Hamburger Seehafens und trägt somit zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung unseres Landes mit ihrer exportorientierten Industrie bei. Die neue Autobahn wird den Verkehr in der gesamten Region entzerren und damit für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Sie wird die Fahrzeiten gerade für die Menschen in ländlichen Regionen deutlich verkürzen. Darüber hinaus entlasten wir viele Ortschaften vom Durchgangsverkehr und geben den Kommunen dadurch städtebauliche Perspektiven.“ (Foto: CDU/CSU-Fraktion)
Jörg Bode Jörg Bode, Nds. Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
„Als Celler bleibe ich auch als Landesminister dem Nordosten Niedersachsens verbunden. Der Bau der A 39 würde nicht nur die A 7 entlasten, sondern auch die Wirtschaft im infrastrukturell nicht optimal angebundenen Nordosten deutlich stärken. Daher müssen die Anstrengungen zum Bau der A 39 weiter voran getrieben werden. Generell gilt: Alles tun für Wachstum und Beschäftigung.“ (Foto: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)
Walter Hirche Walter Hirche, ehem. Nds. Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
„Der strukturschwache Raum im nordöstlichen Niedersachsen ist von der straßenseitigen Infrastruktur her gesehen bundesweit unterdurchschnittlich erschlossen. Diese unzulängliche Erschließung hat zu erheblichen Standortnachteilen für die betroffenen Regionen geführt.“
Christian Wulff Christian Wulff, ehem. Nds. Ministerpräsident
„Im regionalen Maßstab verbessert die A 39 die Standortqualitäten in den bisher benachteiligten Regionen des Uelzener Beckens, der Randbereiche der Lüneburger Heide, des Wendlandes und der Altmark.“ (Foto: Niedersächsische Staatskanzlei)
Dr. Peter Struck Dr. Peter Struck, ehem. MdB
„Persönlich egoistische Motive dürfen nicht über das Wohl der Allgemeinheit gesetzt werden. Aus meiner Sicht wird die geplante Fernstraße von Lüneburg nach Wolfsburg eine Strukturverbesserung für die gesamte Region bringen.“ Foto: spdfraktion.de
Hubertus Heil Hubertus Heil, MdB
„Unsere Region liegt im größten Autobahnloch Deutschlands. Der Zustand, dass es von einigen Orten in unserer Region eine Fahrtzeit von anderthalb bis zwei Stunden bis zur nächsten Autobahn bedarf, ist nicht haltbar. Weder den Menschen, noch der Umwelt ist gedient, wenn sich PKW- und Schwerlastverkehr durch unzureichend ausgebaute Verkehrswege in unseren Dörfern und Gemeinden stauen. Die A 39 ist eine einmalige Chance, die nicht durch ideologisch motivierten Widerstand zunichte gemacht werden darf.“ Foto: SPD / Susi Knoell
Ulrich Mädge Ulrich Mädge, OB der Stadt Lüneburg
„Der Rat der Stadt hat mit breiter Mehrheit die Planung der A 39 begrüßt. Dabei hat der Rat auch die Entwicklung Lüneburgs im Zuge des Baus der Ostumgehung und der A 250 vor Augen gehabt. Rund zehntausend Arbeitsplätze, fast ein Drittel aller Arbeitsplätze in Lüneburg, sind dort angesiedelt.“
Prof. Rolf Schnellecke Prof. Rolf Schnellecke, OB der Stadt Wolfsburg
„Autobahnen sind die Lebensadern unserer Nation, und Regionen ohne leistungsfähigen Anschluss bleiben in ihrer notwendigen Entwicklung als Wirtschafts- und Lebensraum zurück. Wolfsburg als Hauptstadt des Volkswagen-Konzerns und Sitz vieler zukunftsorientierter Wirtschaftsunternehmen braucht wie der Kammerbezirk Lüneburg-Wolfsburg möglichst bald eine schnelle und leistungsfähige Verkehrsanbindung in Richtung Norden, damit das Wachstumspotenzial dieses Raumes weitergeführt und ausgeschöpft werden kann.“
Michael Grosse-Brömer Michael Grosse-Brömer, MdB
„Der Raum im Nordosten Niedersachsens ist der größte autobahnfreie Raum in Deutschland. Da Autobahnen Wirtschaftsadern sind und Wachstum und Arbeit fördern, muss die A 39 so schnell wie möglich gebaut werden. Die A39 bleibt das herausragende Verkehrsprojekt der Region.“ (Foto: Deutscher Bundestag / Frank Ossenbrink)
Jochen Winand Jochen Winand, Vorstand Süderelbe AG
„Der Bau der Autobahn A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg schließt eine wichtige Lücke in Deutschlands leistungsfähigem Autobahnnetz. Die bisherigen Erfahrungen mit realisierten Autobahnbauprojekten haben den positiven Effekt für Wirtschaft und Region eindeutig belegt, wie der Bau der A 250 für Lüneburg zeigt. Sämtliche vor Ort ansässigen Branchen profitieren von der verbesserten Infrastruktur, die Logistik ebenso wie die Agrarwirtschaft und die produzierende Wirtschaft – denn Infrastruktur schafft Arbeitsplätze! Die deutlich verbesserte überregionale Anbindung unserer Region durch die A 39 in Verbindung mit der Bahn und dem Binnenschiff bietet einen erheblichen Standortvorteil und damit ein großes Vermarktungspotential. Dies setzt jedoch eine zeitnahe Realisierung voraus.“
Rudolf Meyer Rudolf Meyer, 1. Vorsitzender des DEHOGA Bezirksverbandes Lüneburg
„Hotellerie und Gastronomie sind wie kein anderer Wirtschaftszweig auf funktionierende Verkehrsströme angewiesen. Diese führen die Gäste zu unseren Hotels und Gaststätten, bringen damit Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze in die Region. Daher betrachten wir die A39 als Chance für die Region.“
Hubertus Kobernuß Hubertus Kobernuß, Kobernuss Logistik in Uelzen
„Die entschiedenen Faktoren aus unternehmerischer Sicht sind heute, die Strecke möglichst schnell zurückzulegen und Sprit zu sparen. Und wenn A 39 und B 4 parallel verlaufen, dann fahren die Lastwagen trotz Mautpflicht auf der Autobahn.“
Claus-Peter Witt Claus-Peter Witt, Vorstandsvorsitzender der Uelzena eG
„Die Akquirierung leitender Mitarbeiter mit Hochschulabschluss und deren Familien zum Arbeits- und Wohnstandort Uelzen scheitert oft an der nicht gegebenen lukrativen Verkehrsanbindung wie sie Lüneburg (nach Hamburg) oder Celle (nach Hannover) bieten.“
Werner Tangermann Werner Tangermann, Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen e.V.
„Die Meinung, dass die A 39 unverzichtbar für die Region ist, vertreten die Unternehmer des Verkehrsgewerbes aus dem hiesigen Raum einstimmig. Dabei geht es nicht nur um die schnelle Verbindung zwischen Lüneburg und Wolfsburg, sondern auch der volkswirtschaftliche Nutzen ist immens. Stellt man zudem die Belastung der Ortsdurchfahrten an der B 4 und den geringen Treibstoffverbrauch dem Verbrauch der Landschaft gegenüber, überwiegen auch im ökologischen Bereich die Vorteile für die A 39.“
Carsten Müller Carsten Müller, ehem. MdB
„Diese Nord-Süd-Achse ist ein wichtiges Projekt für die Region – eine gute Verkehrserschließung befördert Unternehmensansiedlungen, so entstehen Arbeitsplätze. Und die A 39 kann auch die A 7 entlasten.“
Eckhard Pols Eckhard Pols, MdB
„Ich unterstütze einen schnellstmöglichen Bau der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg, damit die Wirtschaftszentren im Nordosten Niedersachsens besser miteinander verbunden werden und unsere Region so einen weiteren Impulsgeber für wirtschaftliche Investitionen erhält. Weiterhin werden die Mittelzentren wie z. B. in Lüchow-Dannenberg besser an das Fernstraßennetz angebunden.“